Uwe Nittel – Media-Infos
PM vom 27.03.2010
Uwe Nittel: Nittel/Brömmer gewinnen souverän die Rallye Ulm
Es war die elfte Auflage der vom Ulmer Motorsportclub im DMV veranstalteten Rallye, deren Mittelpunkt sich um das Rallyezentrum in Ulm- Einsingen drehte. Gewertet wurde die UMC Rallye Ulm u. a. für den Rallyepokal Baden-Württemberg- Franken bzw. fand eine Wertung für das Sportabzeichen des ADAC, AvD und dem DMV statt. Drei Wertungsprüfungen, die jeweils zwei Mal absolviert werden mussten, galt es im Radius von 50 Kilometern für die sechsundsechzig Teilnehmer zu meistern. Diese Herausforderung nahm zum ersten Mal auch der Ulmer Tuner Reinhold Fricker mit seinem Rallye-Team in Angriff und präparierte den 190er Mercedes aufs Neue für diese Saison. Der Umstand, den Fricker-Mercedes nicht nur in Aktion zu sehen und den fantastischen Sound zu hören, lockte daher auch sehr viele Zuschauer an die Rallyestrecke.
Nach der Mittagsruhe galt es wieder, die Motoren der Rallyeboliden zu starten. Die Wertungsprüfungen wurden von den Teams am Vormittag ausgiebig inspiziert und die Copiloten hatten die Gelegenheit, Ihren sog. ‚Aufschrieb’ zu Papier zu bringen und später ihren Fahrern die Strecke anzusagen. Copilot Hanspeter Brömmer (Bünzwangen) hatte nur eine einzige Befürchtung: „Bei regennnasser Piste haben die mit Allrad angetriebenen Fahrzeuge unserer Gegner etwas bessere Karten.“ Aber Uwe Nittel liess sich nicht die Butter vom Brot nehmen und brannte bereits in der ersten Wertungsprüfung ‚Beiningen 1’ die Fabelzeit von 1.48,6 Minuten in den Asphalt und fügte hinzu, immer „...100 % Einsatz am Lenkrad zu bringen. Die ersten Prüfung in Steinenfeld musse neutralisiert werden, weil die dort stationierten Feuerwehrfahrzeuge zu einem Unfall eines Teilnehmers an anderer Stelle zur Hilfe abkommandiert wurden. Der Rundkurs nahe Einsingen musste eineinhalb Mal durchfahren werden. Nittel/ Brömmer überquerten nach 4.50,1 Minuten die Ziellinie, dicht gefolgt von Wahl/ Grimberg mit einem Mitsubishi Lancer EVO IX und Gutbier/ Winning im Golf GTI 16V.
Nach einer kurzen Pause stand die selbe Tour nochmals im Bordbuch der Rallyepiloten. Uwe Nittel (40) und Hanspeter Brömmer (60) liessen auch auf der zweiten Schleife nichts anbrennen und siegten mit einer Gesamtzeit von 15.32,4 Minuten. „Es war mal wieder Zeit, eine Rallye zu gewinnen“, meinte der Vizeweltmeister von 1996 angesichts seines Pechs in der vergangenen Zeit. Teamchef Reinhold Fricker (74) von der Fricker Rallye Technik war sichtlich ergriffen, als seinen beiden Fahrern der Pokal der Gesamtsieger in Form eines Pleuels mit Kolben überreicht wurde, ebenfalls voller Lob und meinte: „Der Uwe ist halt so gut wie der Einzige, der mit unserem Rallyeauto so perfekt und gekonnt umgehen kann.“

Text und Foto: Eberhard Strähle