drift & drive GMBH
Die Rallyeschule von Uwe Nittel
Bühler 43, 73406 Adelmannsfelden
www.uwe-nittel.de
Uwe Nittel: In der Top-Liga der Truck-Racer angekommen
Der schwäbische Rallye-Profi verteidigt Platz vier in der Truck-Europameisterschaft
Uwe Nittel (Adelmannsfelden) ist in der Top-Liga der Truck-Racer angekommen. Nach vier Renn-
Wochenenden der Truck-Europameisterschaft 2011 führt er gemeinsam mit seinem spanischen
Teamkollegen Antonio Albacete die Teamwertung der Truck-EM souverän an. In der Einzelwertung
liegt der werksunterstützte MAN-Pilot im Team von Lutz Bernau auf dem vierten Platz, was der
Teamchef mit einem knappen, "ich bin sehr zufrieden mit den Resultaten von Uwe," kommentierte.
Die Rennen fanden auf dem Circuit Paul Armagnac im französischen Nogaro statt. Hier legte Nittel
im vergangenen Jahr mit seinem ersten Podestplatz den Grundstock für den FIA-Titel 'Rookie of
the Year'. Doch aus dem Neueinsteiger ist in seiner zweiten Truck-Saison ein ernsthafter Gegner
geworden, worüber vor allem die direkten Konkurrenten nicht immer glücklich sind. Beim Kampf
um die Superpole fuhr er auf Platz zwei und beendete das erste Samstagsrennen ebenfalls auf
Rang zwei. Mit Sieger Jochen Hahn, Uwe Nittel und Alberto Albacete gab es seit langem wieder ein
reinrassiges MAN-Podium in der höchsten Truck-Liga. Den zweiten Samstagslauf beendete Nittel
auf Rang sechs, "ich hab mich aus allem Gerangel herausgehalten, das waren wichtige Punkte für
die Meisterschaft."
Bei Kampf um die Superpole am Sonntag bestätigte Nittel souverän seine Top-Form und fuhr
wieder in der Spitze mit. Diesmal war es Rang drei – und im folgenden Rennen mit Platz drei
erneut ein Podestplatz. Der siebte Rang im vierten und letzten Rennen des Wochenendes
bescherte weitere wichtige EM-Zähler.
Der Inhaber der Rallyeschule drift&drive war in Nogaro aber auch als Instruktor tätig. Die junge
Schwäbin Stephanie Halm ist die einzige Dame in der 'FIA European Truck Racing Championship',
wie die Truck-EM offiziell heißt. Uwe Nittel erläuterte der Neueinsteigerin das Fahrverhalten eines
über 1.000 PS starken Fünfeinhalbtonners, der im direkten Vergleich einen Sportwagen geradezu
zierlich aussehen lässt. Das Resultat der 'innerschwäbischen' Einweisung konnte sich sehen lassen:
Stephanie Halm wurde pro Runde fast acht Sekunden schneller!
Der nächste Lauf zur Truck-EM findet vom 07.- 09. Juli beim Truck Grand-Prix auf dem
Nürburgring statt. Der Saisonhöhepunkt weckt beim Schwaben leichte Begehrlichkeiten: "Auf dem
Podest habe ich jetzt schon mehrfach die Plätze zwei und drei genießen dürfen. Was noch fehlt ist
der Platz ganz oben. Und so ein Sieg beim Heimspiel, das wäre schon was ganz Besonderes…"
Doch bis dahin hat Nittel noch einige Renn-Kilometer zu absolvieren, diesmal auf etwas
'schwächeren' und 'leichteren' Sportgeräten. Am kommenden Wochenende startet er gleich
mehrfach auf dem Nürburgring. Nach den Trainings am Donnerstag geht er im Irmscher Opel
Manta 400 am Freitag erstmals zur Zeitenjagd auf die legendäre Nordschleife. Für das 3-Stunden Rennen ADAC 24h-Classic, "ist ein Top-Ten-Platz im Feld der rund 200 Starter das anvisierte Ziel".
Am Samstag um 16.00 Uhr beginnt die Hatz in der 'Grünen Hölle' zum Rennen zweimal rund um
die Uhr. Mit der Startnummer 53 startet Nittel beim 24-Stunden-Klassiker in einem Artega GT beim
Werkseinsatz des Sportwagenherstellers aus Delbrück. "Hier geht es uns vor allem darum zu
beweisen, dass man auf einem Serienauto mit straßenzugelassenen Reifen vom Typ Continental
ContiForce Contact das härteste 24h-Rennen gegen mehr als 250 Konkurrenten meistern kann",
erklärt der Schwabe. Im Aston Martin Vantage V8 ist Nittel an der Startnummer 62 zu erkennen.
Hier gilt es, den Klassensieg aus dem letzten Jahr zu wiederholen. In der Abwandlung eines
Sprichwortes könnte man sagen: es gibt viel zu fahren, fangen wir endlich an …